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DER ANBAU

Die Kaffeepflanze braucht ein feuchtwarmes Klima. Deshalb wächst sie im Äquatorstreifen von Asien, Afrika und Amerika.

Der Anbau erfordert eine konstante Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius und einen feuchten Erdboden, die Pflanzen können bis zu 10 m hoch werden. Sie werden aber üblicherweise in einer Höhe von ca. 3 m gestutzt, um die Ernte zu erleichtern.

Die Sorte Robusta passt sich verschiedenen Höhenlagen und Temperaturen an und ist resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge. 

Arabica ist die etwas empfindlichere Sorte, die zu starke Hitze und Feuchtigkeit fürchtet. Arabica wächst auf windgeschützten Abhängen in einer Höhe zwischen 900 und 1200 m. Robusta gedeiht von Meereshöhe bis 500 m.

Im Laufe des Jahres gibt es zwei bis drei Blütezeiten: die Zeitspanne zwischen der Blütezeit und der Reife der Früchte variiert zwischen sechs und vierzehn Monaten. Die jährliche Produktion pro Pflanze beläuft sich auf 1,5 - 2 kg Kaffee, nur in den modernst ausgestatteten Plantagen kann dieser Wert übertroffen werden.

Der größte Kaffeeproduzent ist Brasilien, gefolgt von Vietnam, Kolumbien, Indonesien, Indien und Guatemala. Im südamerikanischen Raum wird hauptsächlich die Sorte Arabica hergestellt, die drei Viertel des globalen Bedarfs abdeckt, während in Afrika, Indien, Indonesien und Vietnam vor allem Robusta produziert wird.